5 unschlagbare Tipps zum papierlosen Studium

Jedes Jahr werden Unmengen Papier verbraucht (lies: Unmengen Bäume abgeholzt). Natürlich kann man sich jetzt damit rausreden, dass man nur Öko-Papier kauft, aber inzwischen wissen wir ja, dass die Welt ein Müllproblem hat. Nach meinem Versuch, papierlos zu studieren (Teil 1, Teil 2), kommen hier also meine 5 Tipps, wie es besser klappt.

  1. Alles an einem Platz

Viele Unis arbeiten heute mit irgendeiner Form von moodle, d.h. Dateien, die zu einem bestimmten Zeitpunkt bearbeitet werden sollen, liegen vorher schon online vor. Lass sie nicht auf dem moodle, denn dann musst du sie regelmäßig neu zusammenbuchen. Befolge stattdessen die goldene Regel der Prüfungsvorbereitung: Hab alles an einem Platz! Lade also alles zuvor auf deine Festplatte oder deinen Online-Speicherplatz und lege Ordner an (z. B. „Sitzung 1 – Geschichte der Grammatik“ oder „14.05.2018 Adorno“). Auf diese Weise hast du alles organisiert, wo es sein soll.

 

  • 2. Alles an einem Platz – wirklich alles!

Dieselbe Regel findet auch hier Anwendung. Nach dem Motto Simplicity is key erleichterst du dir die Arbeit, indem du alles, was zu einem Seminar oder einer Vorlesung gehört, in dieselbe Datei zu schreiben. Mach nicht den Fehler, jede Sitzung in eine neue Datei zu packen! Das behindert dich später nur bei deiner Prüfungsvorbereitung.

Simplicity is key.

  • 3. Bilder!

 

Vielleicht gehörst du zu den Menschen wie ich, die besser behalten, was sie gesehen haben. (Falls nicht, teste einfach, ob dieser Tipp dir hilft.) Wann immer du die Möglichkeit hast, Bilder oder Grafiken einzufügen: Tu es! Da die Dateien nur für dich bestimmt sind, musst du dir keine Gedanken um Urheberrechte machen. Die Seminarleiterin erwähnt ein Modell, dass aus dem Grundstudium noch bekannt sein sollte? Google es und füge ein Foto in deine Mitschrift ein! Du weißt nur noch am Rande, was genau Inklusion war? Google es und füge ein, zwei Sätze ein.
Achtung: Wenn du merkst, dass du zu oft googlest, lass es lieber. Dann lenkt es vielleicht zu sehr ab. Markiere dir dann lieber die Stelle, „wo es gehakt hat“ und mach es in Ruhe nach der Sitzung.

 

4. Stick to one.

(Inzwischen versteht ihr das Konzept, oder?) Wenn du merkst, dass es irgendwo hakt, notier, was dir auffällt, aber ändere es auf keinen Fall mitten im Semester. Das System mittendrin zu wechseln (beispielsweise von One Drive zu Google Drive oder von handschriftlich zu getippt) kostet unglaublich viel Zeit, Nerven und führt nur zu Chaos. Wenn du papierlos studieren möchtest: Super! Aber warte bis du genug Zeit zur Umstellung hast. Meistens sind das die Semesterferien. Falls du erst eine Woche oder zwei Wochen Unterricht hattest, mag ein Wechsel vielleicht möglich sein, wenn du alles Handschriftliche einscannst. Aber wirf die Notizen am besten nicht weg bis du sicher bist, dass du bei der Computerversion bleibst.

 

5. Systematik ist alles.

Ob du ein Freund von Colour Coding bist oder nicht: Wichtig ist, dass du direkt beim Umstieg ein System findest: Beispielsweise haben alle Titel bei dir Größe 18 und sind fett markiert oder alle Überschriften sind rot gefärbt. Ganz egal, wie dein System aussieht: Bleib dabei, solange das Semester läuft. Falls du dir erst ein System überlegen musstest, notier es dir irgendwo. Manchmal ist man eben doch verwirrt, da hilft ein kleiner Spickzettel. 😉 Viele Programme (Word, Google Docs) haben bereits Überschriften verschiedener Grade voreingestellt. Sich an die zu halten, ist meist das Einfachste.

 

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