Papierlos studieren? – Teil 2

Inzwischen bemühe ich mich fast ein ganzes Semester lang, papierlos zu studieren.

Ich habe dabei ein Convertible (mit Tastatur) genutzt. Von Eingabestiften, ‚richtigen‘ Tablets und Co. habe ich Abstand gehalten. Die Bedienung wie am Laptop ist mir einfach lieber. Außerdem hatte ich ein Smartphone zur Hilfe.

Geholfen hat auch das komplette Google-System (Google Drive, Google Mail, Google Kalender, Google Notizen) sehr dabei. Allerdings ist das Google-Imperium ja nicht unumstritten, weshalb man sich gut überlegen muss, ob man das unterstützen möchte.

Die Vorteile der Nutzung liegen aber auf der Hand:

  • Alles ist kompatibel untereinander. Man braucht auch eigentlich keine Offline-Office-Version mehr, weil man Google Docs, Google Präsentationen und Google Tabellen nutzen kann.
  • Es ist sehr bedienerfreundlich. Wenn man Mail-Anhänge speichern will, gibt es ein extra Symbol, um sie direkt im Google Drive, der virtuellen Festplatte, abzulegen.
  • Die Synchronisation ist gewährleistet: Es gibt ein extra Programm für die Synchronisation zwischen Laptop und Google Drive, und wenn die entsprechenden Apps installiert sind, funktioniert das auch einwandfrei mit dem Smartphone.
  • Man kann problemlos Dateien oder ganze Ordner freigeben und mit mehreren Menschen bearbeiten.

Allerdings gibt es auch Nachteile.

  • Zum Beispiel sind online minimal andere Dateiformate hinterlegt als in den Offline-Versionen von Office. Es scheint nichts zu verändern, aber es macht einen nervös, wenn man wichtige Vorträge halten und vorher noch Dateien downloaden muss, deren Format sich dann verändert.
  • Die Arbeit wird erschwert, wenn man – so wie ich – alles nur online verwahrt. Ich hatte ziemliche Speicherplatz-Probleme auf meinem Convertible, weshalb ich ziemlich schnell dazu übergegangen bin, alles direkt online zu machen. Wo aber kein Internetzugang ist, da hat man dann ungewollt Freizeit…

Allerdings habe ich dafür vermutlich bis zu zwei DIN-A4-Ordner Papier eingespart, wenn ich sehe, was meine Kommiliton_innen ausdrucken und notieren. Hin und wieder bin ich aber auch mit Stift und Zettel unterwegs gewesen: Wenn der Laptop sich nicht für eine oder zwei Seminarstunden lohnte oder ich wusste, dass ich danach noch weiter wollte.

Das Projekt ist jedenfalls noch nicht am Ende. Aber erstmal heißt es vorlesungsfreie Zeit, also Prüfungen vorbereiten und danach Dateien sortieren.

Photo by eleven x on Unsplash

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